Nahrungsmittel

Selbst wenn man, wie ich, nur 3 oder gar weniger Festivals bisher besucht hat, fällt einem sofort auf, dass es unterschiedliche Arten von Packern gibt... ok, vielleicht nicht sofort. Aber wenn man sich den eigenen Rucksack und den der anderen anschaut merkt man doch den ein oder anderen Unterschied.
Man kann sie in zwei Grundlegende Spezien unterteilen : Die "Ich muss für ALLES gerüstet sein" und die "Der Mensch ist auch nur ein Tier. Wer braucht schon Klopapier?!" - Packer.
Zwischen den beiden gibts einen Haufen feiner Abstufungen und während der eine sogar Nähzeug mitschleppt (dazu später) hat der andere nicht einmal mehr als eine Unterbuxe dabei. Mama will be not amused - aber Mama is nich dabei, also was solls.

Aber es gibt Dinge, die nehmen sogar die minimalistischsten Festivalgänger mir - Nahrungsmittel oder zumindest Getränke.

Widmen wir uns heute der ersten Gruppe - (Getränke sind ein ausladerendes Thema, deswegen kommen sie morgen dran ).
Grundsätzlich eignen sich zur geldbeutelschonenden Energieerhaltung auf Festivals alle Nahrungsmittel die nicht in einem Kühlschrank aufbewahrt werden müssen und sich auf diese Weise länger als 3 Tage halten.
Dazu zählt sämtlicher Dosenfrass, trockenes Brot (Toast), Obst (für die Gesundheitsfetischisten), Chips und ähnliches Knabberzeug, Schokoriegel, Trockenfleisch, Trockenobst, Salami am Stück (in manchen Regionen auch "Dauerwurst" genannt) und ähnliches.
Der Favorit sind die mit Hackfleischgefüllten Scheißhaufen in pappiger Tomatensoße - auch Ravioli genannt. Meist von Maggi, meist in einer Blechdose, meist kalt.
Um solche Nahrung aufzunehmen benötigt man neben der Dose selbst meist noch provisorisches Geschirr (zur Not auch die Finger). Die Pingel unter uns dürfen sich einen Pappteller gönnen.
Manche leisten sich einen Campingkocher um die Pampe zu erwärmen.

Derweil ist mir aufgefallen, dass mir nach 3 Tagen Ravioli das Zeug so dermaßen zum Halse heraushing, dass ich meinen Eltern fast auf den Tisch brach, als ich nach Hause kam und es Nudeln in Tomatensoße gab. Zwar warm und gut gewürzt- aber Tomatensoße!
Also bin ich ^für die nächsten Fetivals auf Teile der oben genannten, möglichen Nahrungsmittel umgestiegen.
Während meine Sachen da noch recht erträglich waren, hier mal eine Liste der möglichen, aber weniger empfehlenswerten Fressalien bei Ravioli Overdose:
- Fischkonserven (gut bei Kater, aber rufen Brechreiz bei anderen hervor, die es riechen.)
- Unkekochte Nudeln (Knabberspass ohne Geschmack. Für den Gourmet!)
- Frikadellen und Schnitzel von Mami in der Tupperdose ( Neidattacken anderer!)
- gestohlenes Essen von anderen ( 1. Machts die anderen böse und 2. weiß man nie was drinne ist.)
- Sämtliche Fressalien die man vorher noch bändigen muss (Wenn das Würstchen Fell hat, ists bedenklich.)
- Eigene Ausscheidungen

Um das nicht zu vergessen: Wer viel Geld und einen starken Magen hat, kann natürlich auch Essen auf dem Festivalgelände erstehen.
Aber das ist meist weder besonders lecker (das zählt aber nicht..), noch besonders Preiswert. Die einzige Ausnahme dich ich bisher erlebt habe war das Dong Open Air. Lecker Pilze in Sahnesoße für 2Euronen - und die waren wirklich sehr lecker!

Also... ums zusammenzufassen für heute:

- Nahrungsmittel (Ravioli und andere)
- Besteckähnliche Dinge (Pappteller, Gabeln, Löffel..)
- Campingkocher
- Gaskartuschen für den Campingkocher




26.12.06 14:13

bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen