Getränke

Nachdem ich durch die Anreise in Nürnberg und die daruf folgenden spontanen Aktivitäten absolut keine Zeit mehr gefunden habe die Packliste zu aktualisieren, mache ich da eben nun (während ich in einem Bett liege *muahah).
Also wo waren wir? Genau... Nachdem wir uns entschieden haben was wir zu Essen mitnehmen überlegen wir uns, wie denn die Dauerwust, das Toastbrot und die Aldi-Schokobrötchen runtergespült werden sollen.

Wenn man an Festivals +Getränke denkt, fällt einem fast zuerst der gute Gerstensaft (Bier! Falls hier jemand so ungebildet ist!) ein.
Diesen gibt es in vieeelen verschiedenen Sorten, die zumeist erhebliche Qualtäts-bzw. Geschmacksunterschiede darbieten.
Während meien persönlichen Vorlieben (Wahrscheinlich auch wegen eienm Stück Lokalpatriotismus) sich eher auf Krombacher und Eichener (und ab und zu mal Bosch), achten andere lieber auf den Preis und vergraben sich in Oettinger oder Hansa.
Letztere beiden kann ich überhaupt nicht ab. Ich rieche  nur dran und muss brechen. ^__^ - also wagt es niemals mir ein Oettinger oder ein Hansa anzudrehen. Ernsthaft: Lieber verzichte ich auf Bier, als dass ich dieses Zeug nocheinmal trinke.
Nachdem die vorsorglichen 15 Fässer Bier (Sorte euch überlassen) eingekauft wurden, fällt einem ein, dass nur wenige Menschen von Bier allein leben könnten, auch wenn es viele wollen.
Der nächste wichtige Grundstoff wäre als - klar- der Met.
Während es auch dort wieder Menschen gibt, die Met als "Türkischen Honig mit billigem Fusel" bezeichnen, sind es doch genug, die dem guten Tropfen nicht abgeneigt sind.
Aber auch hier gilt: es gibt Met und es gibt Wasser mit (schlechtem) Metaroma. Auf Nummer sicher geht man bei geeignetem Geschick immer mit selbstgemachtem Met. Der schmeckt zumeist am besten, da man bei gegebenen Talent viel am Geschmack herumfeilen kann. ich selbst habe keine Ahnung wie man das macht, aber ich hoffe immer, dass es genügend andere gibt, die Ahnung haben. ^^
Ansonsten gibts die möglichkeit teuer (aber zum größten Teil guten) Met auf Weihnachts- und Mittelaltermärkten einzukaufen, meist von Imkereien die nebenher auch noch ultratrve Bienenwachskerzen anbieten (unerlässlich für das trve Feuerritual o__O) oder in einem Kaufhof der eigenen Wahl Met der Marke Kaltenburger (Katlenburger? Keine Ahnung) für knappe 3 Euronen oder Bärenmet (viel besser) - bei uns für fast  9 Euronen- zu kaufen. 

Und erneut dieser grauenhafte Gedanke: Mit Met und Bier alleine werde ich nicht glücklich... Wo bleibt das Feuer?!

(Achtung: Alle folgenden Angaben und Erfahrungen stammen natürlich nicht aus meiner Hand sondern aus Erzählungen anderer über-18-Jähriger...)

Also ab in den Laden und hochprozentiges gekauft.
Zu den Favoriten scheinen zu zählen: Whiskey, Wodka, Korn, Rum und Absinth.  In der Reihenfolge.
Diese, zur schnellen Steigerung und noch schnelleren entleerung des Magens geeigneten Getränke kostet mehr und haben weniger Inhalt als Bier und Met zusammen. Dafür hat es der Inhalt in sich und wers übertreibt ist schnell Opfer von witzigen Fotos (witzig für die, die sie machen).

Aber natürlich kauft man diese Sachen ja eigentlich NUR um sich im Falle einer kalten Festivalnacht von innen zu wärmen.... -oder?
Auch immer wieder gerne mitgebracht wird Tequila. Da stellt sich aber oft heraus, dass es pur wie Benzin schmeckt - und welcher Depp hatte schon den nerv Zitronen uns Salz mitzubringen. Also für den Fall : Tequila dabei kommt auf die Packliste noch Zitrone und Salz. ^^
Um wieder auf die üblichen Verdächtigen zurückzukommen... viele trinken ihr Zeug lieber gemischt als pur. Um sie zu mischen eignen sich verschiedenste Limonaden und bei Wodka eignet sich sogar Schokoladen-Vanille - Tee aus dem Aldi (nein, ich habe keinen Vetrag mit diesem Geschäft.-.- ). Cola ist bei Whiskey der Vorreiter, Orange bei Wodka, Energydrinks bei Korn, bei Rum weiss ich so spontan nichts und bei Absinth -nat.- Zucker und Wasser.

Entsprechende Zuckerwässerchen uns Säfte sollten auch auf eure Liste der Getränke.
Wobei es zu denen auch unverakloholisiert was zu sagen gibt...
Denn zumindest ich schwöre auf Säfte und Zuckerwasser, wenn es darum geht meinen kaputten Körper am morgen dazu zu bewegen mich vor die Bühne zu bringen. 
Sie vertreiben den ekeligen Geschmack vom Vortag aus dem Mund, machen zumindest ein wenig satt, lindern übelkeit und überhaupt sind sie prima ^_^
Und wenns ums wachmachen geht: Wer will und kann, kann sich irgendwie eine Kaffemaschine oder fertigen, kalten Kaffe mitbringen. Tut auch gut.
BTW solltet ihr nicht vergessen eure Becher, Hörner, Humpen und all dieses andere Zeug einzupacken....

 

Also für heute auf die Liste:
-Getränke (welche bleiben euch überlasseen)
-Becher und co.
- Bei Bedarf Zitrone und Salz. 

3 Kommentare 29.12.06 11:55, kommentieren

27.12

Noch 217 Tage bis Wacken
Noch 149 Tage bis Rock Hard

Leute, leute.
Keine einzige Line up Erneuerung heute. Ach was solls, die Leute sollen sich auch mal von diesem ganzen Weihnachtstrubel erholen können.
Ich verwette meine My dying bride DVD darauf, dass irgendwann der absolute Knüller kommt und sämtliche Festivals am selben Tag bestätigte Bands bekannt geben. So wie das aussieht, werden sie auch noch alle die GLEICHEN Gruppen als "confirmed" zur schau stellen, denn wer genau auf die Line Ups schaut bemerkt den ein oder anderen Festivalparasiten (das klingt so böse.Oo) welcher nur noch zu existieren scheint, weil er den überstrapazierten Nackenmuskeln der Festivalbesucher eine Pause gönnen will.
Ich weiß ja nicht ob es nur mir so geht, aber es gibt so Bands, da glaube ich sie kriegen auch nie genug davon in dieser für norm-Bürger leicht unnormalen Atmosphäre zu sein.
Man trifft sie auf jedem/(vielen) Festivals, ihr Banner ist in die kopffüllende Masse eingebrannt, da man sie einfach zu oft liesst.
Nicht, dass diese Bands jetzt musikalisch besonders schlecht wären. Manche gefallen mir auf Platte sogar ausnehmend gut. Auch die Liveshows sind es wert sie anzusehen - aber keine 5 mal. Und nachdem ich jetzt 2006 manche Bands zum 3ten oder 4ten mal gesehen habe (die Konzerte die ich mal so besucht habe mit eingerechnet) hab ich die Schnauze voll - mit 2 Ausnahmen.
Im Grunde ists ja schon schade...

Aber was mach ich denn hier? Eigentlich wollt ich doch von was ganz anderem schreiben!
Ich packe nämlich gerade meine Reisetasche. Morgen gehts auf nach Nürnberg.
Was will die Kleine in Nürnberg? Sie besucht Bekannte von Wacken.
Es ist der Wahnsinn was man auf Festivals für Leute kennenlernt - und vor allen Dingen wie.
Meine Nürnberger sassen auf Wacken am Straßenrand von Campground C und haben Schilder mit Nummern hochgehalten um Damen dazu zu beweg für eine "10" die Glöckchen läuten zu lassen.
Zu erzählen wie es dazu gekommen ist wäre jetzt reichlich umständlich, aber das Ergebnis ist einfach zu beschreiben: Ich war quasi die ganze Zeit bei denen und besuche sie jetzt in den Ferien zum 2ten mal, 600km vom heimischen Dörfchen in NRW entfernt.
Manchmal überlege ich ernsthaft ob ich wegen der Musik auf die Festivals gehe oder wegen der genialen Stimmung. Diesem Gefühl, dass man sich fast alles Leisten kann und dann doch nichts weiter als eine lustige und schräge Erinnerung an (beliebiges Festival) in den Köpfen der Leute bleibt.
Also zumindest hier im Dorf würden Leute die Nummern hochhalten wenn eine Frau/ ein Mädchen an ihnen vorbeigeht und sie auffordern das T-Shirt doch mal hochzuziehen direkt mit was grundlegend Anderem als Begeisterung empfangen.

Ich bin eh kaum bis gar nicht bei meinem eigenen Zelt anzutreffen. Die meiste Zeit bin ich eben vor der Bühne oder schlendere über den Campground in der Hoffnung witzige Leute anzutreffen die bereit sind sich von mir nerven zu lassen. Klar tritt man damit des öfteren in ein Fettnäpfchen, aber meistens geht es gut und man hat Leute die man beim nächsten mal sofort wieder erkennt... ("Ey! Du schon wieder! Dich trifft man aber auch überall! Bier?".

Was gibt es besseres als einen kleinen Plausch mit Willy der pummeligen Hummel, Piggys großem Bruder im rosa Schlafanzug, Mr. Ich-bin-so-emo-dass-ich-wieder-gothic-bin oder den netten Herrn auf Campground M, den es zu fragen gilt wie zur Hölle er den Inhalt des 5-Liter-Horns in knappen 5 Minuten trinkt.

Also wenn euch ein komisches Wesen vollkommen überraschend und unzusammenhängend einfach anspricht, dann bin wohl ich das .

Schönen Tag wünsch ich euch.

BTW: Gab mir TheWooder, den ich beim herumstreunen auf dem Dong open air kennengelernt habe, eben den Tipp, dass sich die Schokobrötchen vom Aldi als Top Festivalnahrung herausgestellt haben => s. die ultimative Packliste.

1 Kommentar 27.12.06 13:54, kommentieren

Nahrungsmittel

Selbst wenn man, wie ich, nur 3 oder gar weniger Festivals bisher besucht hat, fällt einem sofort auf, dass es unterschiedliche Arten von Packern gibt... ok, vielleicht nicht sofort. Aber wenn man sich den eigenen Rucksack und den der anderen anschaut merkt man doch den ein oder anderen Unterschied.
Man kann sie in zwei Grundlegende Spezien unterteilen : Die "Ich muss für ALLES gerüstet sein" und die "Der Mensch ist auch nur ein Tier. Wer braucht schon Klopapier?!" - Packer.
Zwischen den beiden gibts einen Haufen feiner Abstufungen und während der eine sogar Nähzeug mitschleppt (dazu später) hat der andere nicht einmal mehr als eine Unterbuxe dabei. Mama will be not amused - aber Mama is nich dabei, also was solls.

Aber es gibt Dinge, die nehmen sogar die minimalistischsten Festivalgänger mir - Nahrungsmittel oder zumindest Getränke.

Widmen wir uns heute der ersten Gruppe - (Getränke sind ein ausladerendes Thema, deswegen kommen sie morgen dran ).
Grundsätzlich eignen sich zur geldbeutelschonenden Energieerhaltung auf Festivals alle Nahrungsmittel die nicht in einem Kühlschrank aufbewahrt werden müssen und sich auf diese Weise länger als 3 Tage halten.
Dazu zählt sämtlicher Dosenfrass, trockenes Brot (Toast), Obst (für die Gesundheitsfetischisten), Chips und ähnliches Knabberzeug, Schokoriegel, Trockenfleisch, Trockenobst, Salami am Stück (in manchen Regionen auch "Dauerwurst" genannt) und ähnliches.
Der Favorit sind die mit Hackfleischgefüllten Scheißhaufen in pappiger Tomatensoße - auch Ravioli genannt. Meist von Maggi, meist in einer Blechdose, meist kalt.
Um solche Nahrung aufzunehmen benötigt man neben der Dose selbst meist noch provisorisches Geschirr (zur Not auch die Finger). Die Pingel unter uns dürfen sich einen Pappteller gönnen.
Manche leisten sich einen Campingkocher um die Pampe zu erwärmen.

Derweil ist mir aufgefallen, dass mir nach 3 Tagen Ravioli das Zeug so dermaßen zum Halse heraushing, dass ich meinen Eltern fast auf den Tisch brach, als ich nach Hause kam und es Nudeln in Tomatensoße gab. Zwar warm und gut gewürzt- aber Tomatensoße!
Also bin ich ^für die nächsten Fetivals auf Teile der oben genannten, möglichen Nahrungsmittel umgestiegen.
Während meine Sachen da noch recht erträglich waren, hier mal eine Liste der möglichen, aber weniger empfehlenswerten Fressalien bei Ravioli Overdose:
- Fischkonserven (gut bei Kater, aber rufen Brechreiz bei anderen hervor, die es riechen.)
- Unkekochte Nudeln (Knabberspass ohne Geschmack. Für den Gourmet!)
- Frikadellen und Schnitzel von Mami in der Tupperdose ( Neidattacken anderer!)
- gestohlenes Essen von anderen ( 1. Machts die anderen böse und 2. weiß man nie was drinne ist.)
- Sämtliche Fressalien die man vorher noch bändigen muss (Wenn das Würstchen Fell hat, ists bedenklich.)
- Eigene Ausscheidungen

Um das nicht zu vergessen: Wer viel Geld und einen starken Magen hat, kann natürlich auch Essen auf dem Festivalgelände erstehen.
Aber das ist meist weder besonders lecker (das zählt aber nicht..), noch besonders Preiswert. Die einzige Ausnahme dich ich bisher erlebt habe war das Dong Open Air. Lecker Pilze in Sahnesoße für 2Euronen - und die waren wirklich sehr lecker!

Also... ums zusammenzufassen für heute:

- Nahrungsmittel (Ravioli und andere)
- Besteckähnliche Dinge (Pappteller, Gabeln, Löffel..)
- Campingkocher
- Gaskartuschen für den Campingkocher




26.12.06 14:13, kommentieren

Bild I

 

Wacken:Open:Air 2007 

Quelle: www.rock-pictures.de  

25.12.06 21:22, kommentieren

Na dann mal los.

Noch 219 Tage bis Wacken.

Noch 150 Tage bis Rock Hard.

 

Nunja. Blöde Sache - das mit dem Anfangen. Der Blog wurde mir heute von einer Bekannten angedreht, der mein intensiver Drang über Festivals zu reden wohl ganz schön auf die Nerven gegangen ist - zumal sie nicht einmal die Musik der es zu huldigen gilt hört. -

Hier soll ich also mein Ventil finden. Soso.

Ich denke, dass das machbar sein wird. Die Ultimative Packliste, Line Ups, Kommentare....hach..wird das prima!

Vielleicht habe ich ja sogar irgendwann den Dreh raus, und weiß wie man einen interessanten und fesselnden Blog produziert und verkürze dem ein oder anderen die Wartezeit auf die Versammlungen der Haarschwinger und Kuttenträger.

Auf einen Haufen Abonnenten und Leser und auf einen Haufen toller Festivals 2007!

Das Festivalwusel

 

 

 

1 Kommentar 25.12.06 21:13, kommentieren